Finale des #twaage Tests

Vor rund einer Woche habe ich begonnen die WLAN Waage von Withings zu testen und darüber zu schreiben.
Nun steht noch ein Fazit aus.
Neben den technischen Features hat mich vor allem auch die Applikationsseite wirklich überzeugt. Da hat ein Hersteller mal mitgedacht und nicht einfach nur Hardware entwickelt sondern sich auch Gedanken zur Software gemacht. Scheinbar reicht das schon für eine Präsentation an der LeWeb (Als Sponsor - siehe Kommentar). Neben den Möglichkeiten die Ergebnisse selbst via Web oder iPhone App zu verfolgen, gibt es auch verschiedenen Möglichkeiten diese zu publizieren. Webseite und iFrame Script sind auf der einen Seite einfach zu benutzen und wer mag kann die Twitterfunktion aktivieren. Dies hatte ich auf „Nach jedem Wiegen“ eingestellt. Täglich oder wöchentlich wären auch möglich gewesen. Nach Aussage des Herstellers soll eine Facebookintegration nun auch bald kommen. Die Reaktionen auf meinen Test hatte ich ja bereits in einem Beitrag beschieben. Meine Motivation nun ist nicht etwa die Gewichtsreduktion, sondern die Verringerung meines Fettanteils. Daran habe ich so bisher nicht gedacht. Da die #twaage so einfach und innerhalb der Woche auch zuverlässig funktioniert hat gibt es für mich ein einfaches Fazit:

Das Ding ist einfach cool!

Das ist auch der Grund warum ich sie nach meinem Test nicht wieder zurückgeben werde, sondern das Muster gekauft habe. Ach ja, ein kleinen „Bug“ habe ich gefunden: Da liegt ein Massband bei mit dem man seine Köpergrösse für die BMI Errechnung ermitteln soll. Das Ding hat eine Länge von sage und schreibe 150 cm. Ich hoffe das entspricht nicht der max. Körpergrösse der Personen, die das Gerät zusammenbauen.
Abschliessend noch ein Screenshot meiner Adminoberfläche mit den Daten dieser Woche:

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Es hat spass gemacht, die Ergebnisse zu veröffentlichen und auch die Reaktionen zu sehen – aber nun ist damit Schluss. Am Montag, 14.12.09 gibt es einen letzten Gewichtstweet von meiner #twaage

Eine #twaage der Motivation

Nun teste ich Sie, die twitternde Waage und bin nach wie vor begeistert. Aber ein Fazit werde ich erst zum Wochenende hier posten.

Im Moment beschäftigt mich jedoch das Thema des Tests selbst. Warum stellt sich ein Marketingleiter auf eine Waage und twittert sein Gewicht? Diese Frage haben mir auch Freunde gestellt und meinten, dass wäre doch zu intim um es zu veröffentlichen. Bin ich exhibitionistisch veranlagt? Ein klares NEIN! Ich habe das Glück über ein Normalgewicht zu verfügen und mein BMI spielt sich in einem gesunden Bereich ab. Das macht es natürlich leichter und es gibt auch nichts wofür ich mich schämen muss. Wer mich schon einmal gesehen hat, der wird mir ein normales Aussehen bescheinigen und kann mein Gewicht (manche tun das bei Social Media Geburtstagen bis auf 2 kg genau) schätzen. Aber was passiert dann. Findet eine Interaktion satt? Eher nicht. Und das ist hier definitiv anders.

Natürlich geht es mir darum ein tolles Produkt noch etwas bekannter zu machen – aber wenn es nur das wäre, dann hätte ich ein Budget definiert und ab die Kampagne. Nein, die Idee meines Teams, ich solle das doch mal via Twitter selber kommunizieren hat mich insbesondere im Hinblick auf die Reaktionen gereizt. Denn, ist ein solches Gerät mit entsprechender Software und Schnittstellen in der Lage etwas „Social“ zu sein? Ich denke schon! Ich habe viele Replies zu meiner Aktion bekommen (einige in der u.s. Grafik) und bin positiv überrascht und erfreut.

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Ich stelle mir nun vor, ich hätte kein Normalgewicht und hätte ein Ziel für eine langfristige Gewichtsreduktion ausgerufen (von kurzfristigen Diäten halte ich nichts) dann wäre das sicher noch stärker ausgeprägt gewesen und natürlich auch hilfreich. Ich merke das an mir selber denn ich habe nun mal meine Daten vor Augen und ehrlich gesagt, passt mir mein Fettanteil nicht. Daran möchte ich was ändern. Nicht mal eben, sondern bis zum Sommer. Und wenn es nur 2 Kilo sind, die ich nicht einmal am Gesamtgewicht verlieren muss. Dieser Test hat mich im Kampf mit den inneren Schweinehund im Hinblick auf mehr Fitness jetzt schon stärker werden lassen. Also ist Twitter doch social und das finde ich eine sehr interessante Erkenntnis.
Nein, ich werde diesen Prozess nicht dauerhaft dokumentieren. Irgendwann werde ich es mal posten, aber den Zeitpunkt kann ich ja selber bestimmen – Und das ist gut so.

Danke an die vielen und unterschiedlichen Fedbacks und RT zu meinem Test. Weitere Kommentare auch hier im Post sind herzlich willkommen!

Ein #twaage Selbstversuch

Wie es begann:
Als ich davon erfahren habe, dass wir eine Waage mit WLAN und Twitterfunktion ins Sortiment aufnehmen, war ich als twittender Marketingleiter natürlich gleich neugierig, was das Gerät so kann.
Die Beschreibung bei uns im Shop: Brack.ch (oder via short URL: http://j.mp/8y3ttT )  hat mein Interesse nur noch verstärkt. Daraufhin bin ich zu meinem Team und habe gesagt, sie mögen sich doch bitte was „pfiffiges“ ausdenken, um das bei unseren Followern zu platzieren. Als ich dann auf einmal diesen Tweet gelesen habe, dachte ich mir nur: „Danke liebe Leut“. So wurde eben dazu aufgerufen mich von einem Test zu überzeugen. Darauf gab es einige klare Antworten wie z.B. die von @bloggingtom oder von @thlang und natürlich von meinen Mitarbeitern und viele RT’s zu diesem Tweet.
O.K. als Marketingverantwortlicher muss man auch zu den verkauften Produkten stehen können – wenn sie was taugen! Also habe ich mir ein Testgerät geben lassen und „waage“ einen Selbstversuch. Den ersten in dieser Art für mich. Und versprochen, ich werde nicht länger als eine Woche mein Gewicht tweeten und meine Follower damit belästigen ;-)
In dieser Zeit findet Ihr alle aktuellen #twaage Tweets entweder auf der Twitterwall oder über die Twitter Suche

So, nun mal zum Produkt.
Also schick ist die Waage ja wirklich. Flach und schöne Glasoptik mit einem gut lesbaren Display.
Die wirklich kurze und verständliche Anleitung überflogen und die Batterien eingelegt. Das finde ich etwas unpassend, denn mit Akkus und einer Aufladefunktion via mitgelieferten USB Kabel wäre es noch schicker.Dann die Webseite http://start.withings.com aufgerufen, kurz die Waage mit dem PC via USB verbunden und ein kleines Programm fürs Setup runtergeladen. Damit wird einmalig die WLAN Verbindung hergestellt. So kann man sein Passwort vom WLAN schnell am PC eingeben ohne wie bei manchen Internetradios umständlichste Tastenkombinationen zu drücken.

Schon wird man aufgefordert sich ein Login einzurichten (Webseite) und fertig ich der Lack. Hat keine 3 Minuten gedauert. Dazu habe ich mir gleich noch die passende iPhone App WiScale (kostenlos) installiert.

Spannend finde ich die Funktion, mehrere User anzulegen. Dazu gib man ein pro User ein ungefähres Gewicht manuell ein – welches die Waage dann erkennt und dem User zuordnet. Das kann man dann auch im Display der Waage erkennen.

Neben dem Gewicht wird auch der Körperfettanteil gemessen und der BMI auf der Waage und online angezeigt.

Also mal drauf auf das Ding nachdem ich sie durch antippen aktiviert habe. Auch erst in diesem Moment wird das WLAN eingeschaltet was sicher nützlich ist für die Batterielebensdauer. Das Ergebnis ist dann sofort online im eigenen Account und auf dem Iphone sichtbar. Das klappt wirklich tadellos.

Die Weboberfläche macht einen stylishen und gut bedienbaren Eindruck. Ich kann mir Zeitverläufe (wenn ich denn welche habe) ansehen und Detailinformationen zu jedem gewicht anzeigen lassen. Das werde ich dann mal weiter beobachten.

Daten mit anderen teilen – 3 Möglichkeiten:

1. Mit anderen Nutzern von Withings (noch nicht ausprobiert)

2. Als Webseite oder als iFrame in seiner eigenen Seite. (Die ID kann jederzeit geändert werden, wenn man diese Information nicht mehr teilen möchte.

3. Auf Twitter. Das habe ich gleich mal aktiviert und das war mein erster Tweet von der #twaage Den Text im Mittelteil (nch dem Gewicht und vor der URL des Herstellers kann man selber hinterlegen. Mal sehen ob man die URL noch killen kann – ich will ja keine Werbung machen ;-)

So, das mal als Einstieg zu dem Test, der bis jetzt sehr positiv verlaufen ist. Bin gespannt und ich hoffe ich werde in dieser Woche nicht viele Follower verlieren.

Hier noch das Herstellervideo zur #twaage